Mit Hund auf Reisen



Einige von uns Schafen haben mit Hunden schon Erfahrung, nämlich mit Hütehunden. Das sind strenge und manchmal grobe Assistenten des Schäfers, die auf die Herde aufpassen und sagen, wo es lang geht. Diese Hunde können wir Schafe gut einschätzen, aber bei unerfahrenen Stadthunden weiss Schaf nie, woran es ist!

 

Hund am Land

Mit dem freilaufenden Hund über Wiesen und durch Wälder zu wandern, ist ein schönes Erlebnis. Die meisten Stadthunde kennen aber weder Pferde, noch Kühe oder Schafe. Der ängstliche Hund wird hysterisch bellend losstürmen, was die Weidetiere in Panik versetzen kann. Der freundliche Hund wird hinlaufen, um zu spielen, was auch nicht immer gut ankommt. Der abenteuerlustige Hund wird eine Spur aufnehmen und im Wald verschwinden - Stress pur für alle!

Wenn Sie also nicht ständig voll konzentriert sein wollen, um Ihren Hund noch rechtzeitig abzurufen, ehe es dazu einfach zu spät ist, dann ist eine Flex-Leine für „kontrollierten Freilauf“ eine gute Option. Ihre Fellnase wird den Ausflug trotzdem genießen, wenn Sie zu einem „aufregenden“ Abstecher abseits des Weges einfach mitkommen!

 

Unterwegs

Erkundigen Sie sich vorab nach den „hündischen“ gesetzlichen Bestimmungen an Ihrem Reiseziel: Wie sieht es mit Impf-Anforderungen, Leinen- und Maulkorbpflicht aus? Dürfen Hunde in Parks und Restaurants mit? Wo gibt es Hunde-Treffs?

Selbst wenn der Hundekoffer größer als Ihr eigener wird: EU-Hundepass, Lieblingsspielzeug, der gewohnte Liegeplatz, Notfall-Medikamente, Handtücher, Maulkorb, Näpfe und natürlich ausreichend Kottüten gehören ebenfalls in das Hundegepäck.

Bringen Sie auch das gewohnte Futter von zu Hause mit, denn eine Futterumstellung zusätzlich zur Aufregung über die neue Umgebung kann zu Durchfall führen – auf Reisen besonders unangenehm!

Reisen Sie am besten mit dem eigenen Auto und legen Sie genügend Pausen ein. So können sich Zwei- und Vierbeiner die Beine vertreten und frisches Wasser trinken.

Lassen Sie Ihren Hund niemals im geparkten Auto zurück, wenn die Außentemperatur über 20°C beträgt, auch nicht im Schatten!

 

Wohin soll die Reise gehen?

Laute Großstädte mit wenig Grünflächen eignen sich naturgemäß weniger für Hunde als ruhigere Orte mit viel Natur rundherum. Im Hochsommer sind südliche Länder aber generell für Hunde, vor allem lang- oder dunkelhaarige, völlig ungeeignet. Das ist wie barfuß im Daunenmantel auf brennend heissem Asphalt bei extremer Hitze!

Dagegen ist z.B. der Süden Baden-Württembergs mit seinem angenehmen, gemäßigten Klima, Flüssen und Seen, Wäldern und Wiesen, aus hündischer Sicht ein ideales Reiseziel. Von Singen aus kann man per pedes, Fahrrad oder E-Bike zu ausgedehnten Touren starten.

Wählen Sie ein Hotel, in dem Hunde willkommen, und nicht nur erlaubt sind. Außerdem sollten geeignete Gassi-Möglichkeiten in der Nähe sein. Nach einer ausgiebigen Hunde-Runde ist Ihre Fellnase entspannt und bereit, Sie bei Ihren Menschenaktivitäten zu begleiten.

Ist ihr Hund ein begeisterter Wächter? Dann fragen Sie schon bei der Buchung nach einem Zimmer am Ende des Ganges, damit nicht jeder andere Gast oder Mitarbeiter lautstark gemeldet wird.

 

Endlich da

Lassen Sie Ihrem Hund Zeit, sich an das Neue zu gewöhnen, das Zimmer ausgiebig zu untersuchen, die Umgebung abzuschnüffeln und die ungewohnten Geräusche und Gerüche aufzunehmen.

Planen Sie Ihre Aktivitäten so, dass auch für das vierbeinige Familienmitglied was Nettes dabei ist: ein spannendes Waldstück, ein Bad im See, aber auch Ruhepausen im Schatten. Nehmen Sie immer Wasser und Napf mit – im Fachhandel finden Sie smarte, leichte Napf/-Behälter-Kombis für unterwegs.

Sportliche Fellnasen werden auch eine Radtour schätzen, solange die Gegend spannend ist (Wald, Wiese, Feld) und Sie öfters eine Schnüffelpause einlegen.

Falls es doch mal ins Museum oder abends ins Konzert gehen soll: Die meisten Hunde bleiben ganz gern mal für ein ungestörtes Schläfchen allein am Zimmer – natürlich mit dem „Bitte nicht stören“ Schild an der Tür, damit harmlose Mitarbeiter nicht mit bösen Einbrechern verwechselt werden!

Übrigens, bitte immer Kottüten verwenden - auch am Land, denn Lämmchen mag es gar nicht, wenn seine leckere Futterwiese als WC benützt wird!


 

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